Wenn es dir möglich ist, mit nur einem kleinen Funken die Liebe in der Welt zu bereichern, dann hast du nicht umsonst gelebt.

Auch die Kletterrose erfreut mich dieses Jahr mit ihrem Blütenreigen. Ich finde, sie hat einen tollen Kontrast zum Jasmin. Einfach ein herrlicher Anblick!

Vor einigen Jahren habe ich eine Glyziniensamen in die Erde gesteckt und bin dieses Jahr besonders stolz, dass sie sich nun doch, entgegen aller Prognosen, dazu entschlossen hat, zu blühen. Sie wurde nicht veredelt und blüht wie man sieht in voller Pracht.

Dass man aus diesen Bohnen auch kleine Rosenkränze fertigen kann, habe ich bald herausgefunden. So sind meine Bohnen nach Bayern gewandert zu Herrn Ernst, der sogenannte "Walfahrerbeter" herstellt. Dieses schöne Exemplar hat er mir als Danke schön zurückgeschickt.

Diese seltsamen Bohnen konnte ich dieses Jahr ernten. Es ist echt verblüffend, wie diese schöne Zeichnung auf die weiße Bohne kommt. Ich finde sie zu schade zum Essen. Vielleicht werden sie aber zu ausgefallenen Perlenketten verarbeitet.

Ob diese Legende stimmt?

Der Legende nach ist die Monstranzbohne etwas ganz Besonderes.
Es soll sich folgendes während eines Krieges ereignet
haben, möglicherweise im 30-jährigen Krieg: Ein Pfarrer
wollte die Monstranz in seiner Kirche vor feindlichen Plünderern
retten und brachte diese zu einem einsamen Gehöft. Um sie
auch dort vor dem Feind zu sichern, vergrub er sie. Die Stelle
hatte er schnell mit einer Handvoll Bohnen gekennzeichnet, um
die Monstranz später wieder zu finden.
Durch die Wirren des Krieges sind aber viele Leute in dieser
Gegend umgekommen, auch der Pfarrer und die Leute auf dem
Gehöft. Überlebende wunderten sich später über die an einer
Stelle aufgehenden Bohnen. Als diese dann reif waren, sah man
auf jeder Bohne eine Monstranz abgebildet. Durch diesen Wink
grub man im Boden und fand die versteckte Monstranz.

Die Beerenzeit hat endlich begonnen und ich habe die ersten Johannisbeeren zu leckeren Muffins verarbeitet.

Und so sieht der Frühling 2010 aus. Der Sauerkirschbaum steht in voller Blüte und wird uns hoffentlich eine reiche Ernte bescheren. An diesem lauschigen Plätzchen kann man wunderbar die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen.

An diesen bunten Farbtupfern habe ich viel Freude. Es sind gefüllte Tulpen, die Besonderheit im Tulpenbeet.

Der Frühling lässt dieses Jahr besonders lange auf sich warten. Zur Zeit kann ich sehr schön die Sonne beim Aufgehen beobachten und ich genieße jeden einzelnen Sonnenstrahl, der unter der Wolkendecke herausblinzelt.

Na, wenn das dieses Jahr kein richtiger Winter ist, dann weiß ich auch nicht. Unsere wilde Rose im Vorgarten sieht jedenfalls sehr idyllisch aus mit ihren roten Hagebutten und dem weißen Kleid.

Und auch der Brunnenstock hat einen weißen Zottelrock bekommen.

Mein Garten hat jetzt seine verdiente Winterruhe. Dafür glänzt unser Wintergarten in winterlichem Charme.

 Auch diese Orchidee scheint sich in dem Winterparadies wohlzufühlen.

Wenn die Herbstanemonen blühen, dann ist der Sommer fast vorbei. Mit ihren filigranen Stängeln und zartweißen Blüten sind sie trotzdem eine Bereicherung in meinem Garten.

Diese beiden Jungpflanzen haben wir auf der "Ladenburger Gartenlust" erstanden. Die Staudensonnenblume und die Taglilie bekommen einen Platz im Sommerblumenbeet. Ich hoffe sehr, dass es ihnen dort gefällt.

Das Rosenstämmchen "Nostalgie" ist ein richtiger Blickfang zwischen den Gemüsebeeten. Die pink-weißen Blüten sind einfach nur schön und machen ihrem Namen alle Ehre, ein Hauch von Nostalgie eben.

Auch die Eichblatthortensie bereichert unseren Garten mit ihren schönen weissen Blüten. Sie blüht schon seit Wochen und wird uns auch den ganzen Sommer über erfreuen.

Indianernesseln oder auch Monarden genannnt, stammen ursprünglich aus der nordamerikanischen Prärie. Sie sehen nicht nur schön aus, man kann sie auch als Tee oder Gewürz verwenden. Ich bin sehr stolz darauf, dass sie sich in meinem Garten wohlfühlen.

Der Frauenmantel zeigt im Frühjahr seine ganze Fülle und vom Bachlauf ist fast nichts mehr zu erkennen. Dabei waren das doch anfangs nur ein paar bescheidene Pflänzchen.

Auch die Bartnelken fühlen sich mittlerweile wohl bei uns. Immer wieder habe ich versucht diese schöne Bauerngarten-Pflanze anzusiedeln und bin nun froh, dass ich endlich den passenden Platz für sie gefunden habe.

Der Wonnemonat Mai hat auch unsere Rosen sprießen lassen mit Blick auf ein lauschiges Plätzchen, welches ich gerne zum Lesen und Espresso-trinken nutze.

Nun steht die Vogelwohnung wieder leer, da die kleinen Meisenkinder flügge geworden sind. Ca. 4 Wochen haben wir sie beobachtet, doch leider haben wir mal wieder den Auszug verpasst. Meisen sind Nestflüchter, das heißt sie verlassen ihr Zuhause und kehren nicht wieder zurück. Wenn wir Glück haben, ziehen sie im Sommer nochmal ein und bereiten eine 2. Brut vor. Ansonsten werden sie uns sicher oft im Garten besuchen.

In dieses kleine Häuschen auf unserer Terasse ist seit ein paar Wochen Fritz mit seiner Frau eingezogen

. Zunächst mal hat sich das Kohlmeisenehepaar gemütlich eingerichtet und die Wohnung mit Moos und anderem weichen Material ausgestattet.

Dann wurden nicht weniger als 8 Eier gelegt und ausgebrütet. Seit ein paar Tagen tummeln sich nun die kleinen, noch nackten Meisenkinder in dem Nest. Die stolzen Eltern sind schwer damit beschäftigt, Nahrung für die Kleinen zu beschaffen. Ununterbrochen werden Raupen, kleine Würmer und Insekten angeschleppt, um sie in die hungrigen Mäuler zu stopfen. Anschließend werden die Windeln gewechselt. Schließlich soll das Haus ja sauber bleiben. Ob sie wohl wissen, dass wir das alles über eine im Häuschen versteckte Kamera beobachten? Jedenfalls möchte ich wirklich nicht tauschen mit Mama und Papa Meise - 8 Kinder, das wäre doch zuviel des Guten!

So schön bunt sieht meine Oase jetzt aus. Es blühen noch späte Tulpen, Flieder und der Phlox an der Trockenmauer. Im Teich quaken schon die Frösche und die Eidechsen sonnen sich bereits auf den Steinen. Zum Ernten gibt es momentan Rhabarber, den ich zu leckerem Kuchen verarbeiten darf ( Rezept gibt es bei den Allerweltsrezepten).

Der Frühling beginnt für mich, wenn sich langsam die Knospen meiner Sternmagnolie öffnen. Sie ist eine echte Bereicherung in meinem Vorgarten und ein toller Blickfang. Sie verbringt jetzt das 3. Jahr in unserem Garten und erfreut uns in diesem Frühling schon recht üppig mit ihren reinweißen Sternenblüten.

So sieht mein Pflanzen-Kindergarten aus. Paprika, Tomaten, Süßmais, Kürbisse und 2 Auberginenpflanzen leben zur Zeit in meinem kleinen Gewächshaus auf dem Balkon. Sie sind am 4. April vom Wintergarten ins Außengelände gezogen. Hier können sie sich langsam an die noch wechselhaften Temperaturen gewöhnen, bevor sie Mitte Mai an ihren endgültigen Platz im Garten wandern.

Anfang März habe ich dann endlich die ersten Frühlingsboten entdeckt, die schon mal neugierig ihre Köpfe rausstrecken. Sie warten genau wie ich sehnsüchtig auf den Frühling.

In diesem Winter war mein Garten des Öfteren mal unter einer weißen Schneedecke begraben.